Die Wahrheit, die Reisebüros ungern laut sagen: Viele Städte sind in der Nebensaison einfach schöner. Weniger Schlangen, entspanntere Menschen, günstigere Hotels und Fotos ohne fremde Selfie-Sticks. Klar, das Wetter ist ein Würfelspiel. Aber genau dafür gibt es Kaffeehäuser.
Warum Nebensaison rockt
- Hotels sind oft deutlich günstiger als im Sommer
- Museen und Sehenswürdigkeiten ohne Gedränge
- Restaurants haben spontan einen Tisch frei
- Locals haben Zeit für dich
- Du erlebst die Stadt, wie sie wirklich ist
Venedig im Januar
Nebel über der Lagune, leere Gassen, ein Spritz in einer Bacaro-Bar, wo sonst kein Platz ist. Venedig in der Nebensaison ist melancholisch schön. Vorher checken, ob an deinem Reisetag ein Eintrittsgeld für Tagesbesucher fällig ist, Hotelgäste sind in der Regel befreit.
Athen im November
Oft noch angenehm warm, und die Akropolis gehört fast dir allein. Die Stadt selbst lebt das ganze Jahr, die Tavernen sind voll mit Einheimischen statt mit Reisegruppen.
„Regen ist nur ein Grund, ins Museum zu gehen.“

Lissabon im Februar
Mildes Wetter, ruhige Viertel und günstige Hotels. Die Mandelblüte im Süden Portugals ist ein Bonus für alle, die einen Tag länger bleiben.
Paris im Januar
Weniger Leute im Louvre, kuschelige Bistros und die Winterschlussverkäufe. Paris im Winter ist für Romantiker und für Sparfüchse.
Edinburgh im März
Die Festivalmassen sind weit weg, die Pubs gemütlich, das Licht über Arthur’s Seat dramatisch. Regenjacke einpacken und genießen.